Polen
Interessante Reiseziele in Polen
Stettin - das Tor zur Welt
ist fast originalgetreu wieder aufgebaut worden, so wie erst kürzlich das Viertel rund um den Alten Markt. Besonders majestätisch gibt sich Stettin beim Schloss der Pommerschen Herzöge. Ausflugstipp: Die Insel Wolin mit ihren einsamen Stränden und der bis zu 95 Meter hohen Steilküste im Nationalpark Wolin mit dichten Wäldern und dem Zentrum für Slawen und Wikinger, eine Art Mittelalterfreilichtmuseum
KRAKAU Die heimliche Hauptstadt
Ein traumhaftes Fleckchen Erde ist die 1000-jährige Weichsel-Stadt zu Füßen des Wawel-Hügels mit Königsschloss und Kathedrale. Kein Wunder, dass die Unesco nicht lange gefackelt hat und Krakau 1978 als erster Stadt Europas den Adelstitel „Weltkulturerbe" verliehen hat. Am eindrucksvollsten zeigt sich Krakau auf dem 200 mal 200 Meter großen Hauptmarkt, dem größten mittelalterlichen Platz Europas. Eine Besonderheit ist auch das gut erhaltene jüdische Viertel Kazimierz mit seinen vielen Gassen, mit Synagogen, einem Jüdischen Museum und Klezmer-Musik in Cafes und Restaurants. Pilger-Tipp: Westlich von Krakau in Wadowice kann man das Geburtshaus von Papst Johannes Paul II besichtigen. Ganz in der Nähe findet sich der Wallfahrtsort Kalwaria Zebrzydowska (Unesco-Welterbe), der für seine Mysterien spiele und Ablassfeste berühmt ist. Rund 30 Kilometer westlich von Krakau auf dem Gelände des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers liegen die Gedenkstätte und das Museum Auschwitz-Birkenau.
Mehr als 300 Wisente stampfen hier durch die Wälder. Elche und Wölfe, Hirsche, Luchse und Biber ebenso wie Auerhähne, Steinadler und Schwarzstorche haben hier ihren Lebensraum. Und die Unesco hat dem letzten echten Urwald Europas gleich zwei Titel zuerkannt: Biosphärenreservat und Unesco-Welterbe. Auf polnischer Seite ist der Park rund 200 Quadratkilometer groß, auf weißrussischer Seite dehnt sich das Biosphärenreservat noch wesentlich weiter aus. Aktiv-Tipp: Drei Wanderwege mit insgesamt 21 Kilometern Länge, zwei Radstrecken und ein Naturlehrpfad erschließen das schon 1932 zum Nationalpark erklärte Gelände. Das wertvollste, streng geschützte Gebiet lässt sich nur in geführten Touren besichtigen.
Der touristiksche Höhepunkt ist der mittelalterlichen Marktplatz. Im Hintergrund findet man die Tuchhallen. Sie beherbergen neben den typischen Souvenirshops sehenswerte Ausstellungen des Polnischen Nationalmuseums.
Anreise: Von Chemnitz nach Krakau sind es fast 600 km. Die Route führt über Görlitz, vorbei an Wroclaw und Katowice auf der Autobahn A 4 zum Ziel. Mit der Bahn: Günstigstenfalls kann man nach neuneinhalb Stunden Zugfahrt von Chemnitz aus in Krakau sein. Umsteigen muss man in Dresden und Wroclaw. Mit dem Flugzeug: Krakau wird unter anderem von den deutschen Flughäfen in Frankfurt am Main, München und Berlin angeflogen. Dorthin gibt es Verbindungen ab Dresden und Leipzig.
Weitere Informationen: Polnisches Fremdenverkehrsamt, Kurfürstendamm 71,10709 Berlin, Telefon: 030 2100920, Internet: www.polen.travel, www.krakau.travel
Danzig
In der Danziger Werft wurde 1980 die freie Gewerkschaft Solidarnosc („Solidarität") gegründet, die maßgeblichen Anteil an der politischen Wende von 1989 und dem Ende des sozialistischen Systems hatte - das ist die junge Seite der großen Geschichte Danzigs. Prachtvolle Architektur hingegen hat die ehemals reichste Stadt Polens ihrer tausendjährigen Vergangenheit zu verdanken, und das trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs - die Restaurateure haben wahre Glanzleistungen hingelegt in der Danziger Altstadt. Das gilt auch für das mittelalterliche Krantor, das riesige Wahrzeichen Danzigs. Praktisch: Wie die Perlen einer Kette reihen sich die Sehenswürdigkeiten entlang des Königswegs, der vom Hohen Tor über die Langgasse und den Langen Markt bis zum Ufer der Mottlau führt. Zusammen mit dem stilvollen Ostseebad Sopot und der Hafenstadt Gdynia, wo Museumsschiffe und ein Meeresaquarium zu sehen sind, bildet Danzig die sogenannte Dreistadt, die sich entlang der Danziger Bucht erstreckt.
allgemeine Informationen zu Polen
Autofahren: Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn ist 130 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, in Ortschaften 50 km/h (5-23 Uhr) bzw. 60 km/h (23-5 Uhr). Abblendlicht ganzjährlich. Bahnreisen: Polen hat ein dichtes Schienennetz, und die Bahntickets sind relativ günstig. Von Warschau nach Krakau etwa zahlt man in der
1. Klasse umgerechnet 20 bis 38 Euro und in der
2. Klasse 13 bis 28 Euro. Zwischen den Großstädten verkehren Intercity-Züge. Wer mit dem Zug anreisen möchte: Die Fahrt von Berlin nach Stettin dauert knapp zwei Stunden; nach Posen ist man drei Stunden, nach Warschau knapp sechs Stunden unterwegs.
Busreisen: Großstädte wie Warschau, Krakau, Posen und Danzig werden auch von ausländischen Busunternehmen angefahren. Busfahrkarten kosten in Polen in etwa dasselbe wie Bahntickets. Flüge: Von Deutschland nach Polen fliegen die polnischen Fluggesellschaften Polskie Linie Lotnicze LOT und Jet Air (ab Dresden), die auch Inlandsflüge anbieten. Ab Deutschland geht es außerdem mit Air Berlin (Danzig, Krakau), Easyjet (Krakau), Germanwings (Krakau, Warschau), Lufthansa (Breslau, Danzig, Kattowitz, Krakau, Posen, Rzeszow, Warschau), Ryanair (Breslau, Danzig, Krakau) und Wizz Air (Breslau, Danzig, Kattowitz, Lodz, Posen, Warschau).
Küche: Vielfältige Restaurantlandschaft für jedes Preisniveau mit Feinschmeckerlokalen, bodenständigen Wirtshäusern mit Hausmannskost sowie
preiswerten Cafés, Imbissen und internationalen Fast-Food-Ketten. Viele regionale, nach alten Rezepten zubereitete Spezialitäten, zum Beispiel Maultaschen, saure Mehlsuppen, Hering mit Zwiebeln, geräucherte Würste und Krauteintopf mit Pilzen (Bigos). Zum Nachtisch werden gern Baum- und Lebkuchen, zum Verdauen hochprozentiger Schnaps serviert. Nicht verpassen: die Milchbars (Bar Mleczny), in denen man gut und günstig isst.
Radfahren: Besonders beliebt bei Radurlaubern ist die Region Masuren. Gute Radwege gibt es außerdem zum Beispiel in der Nähe von Krakau im Nationalpark Ojcowski mit seinen karstigen Felslandschaften. Auch eine Reihe von Radfernwegen führen durch Polen. Reiseveranstalter: Auf der Homepage des Polnischen Fremdenverkehrsamts www.polen.travel gibt es unter „Presse/Reisebranche" Listen mit Adressen und Links von deutschen Veranstaltern. Schiffsreisen: Von Danzig, Gdynia und Swinemünde verkehren Fährschiffe nach Skandinavien. Ab Rostock gibt es eine gute Fährverbindung direkt nach Gdynia und dann weiter nach Helsinki. Passagierschiffe legen auch in Stettin an. Jachthäfen gibt es in allen Hafenstädten und in kleineren Orten wie Kolberg, Darlowo, Ustka und Leba. Währung: 1 Polnischer Zloty = 0,25 € (09/2010).
Kontakt
Polnisches Fremdenverkehrsamt Kurfürstendamm 71 10709 Berlin
Tel. 030-21 00 92-0 und 030-21 00 9240 Fax 030-21 00 92-14 E-Mail info.de@polen.travel www.polen.travel
In der Danziger Werft wurde 1980 die freie Gewerkschaft Solidarnosc („Solidarität") gegründet, die maßgeblichen Anteil an der politischen Wende von 1989 und dem Ende des sozialistischen Systems hatte - das ist die junge Seite der großen Geschichte Danzigs. Prachtvolle Architektur hingegen hat die ehemals reichste Stadt Polens ihrer tausendjährigen Vergangenheit zu verdanken, und das trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs - die Restaurateure haben wahre Glanzleistungen hingelegt in der Danziger Altstadt. Das gilt auch für das mittelalterliche Krantor, das riesige Wahrzeichen Danzigs. Praktisch: Wie die Perlen einer Kette reihen sich die Sehenswürdigkeiten entlang des Königswegs, der vom Hohen Tor über die Langgasse und den Langen Markt bis zum Ufer der Mottlau führt. Zusammen mit dem stilvollen Ostseebad Sopot und der Hafenstadt Gdynia, wo Museumsschiffe und ein Meeresaquarium zu sehen sind, bildet Danzig die sogenannte Dreistadt, die sich entlang der Danziger Bucht erstreckt.
Ausführliche Informationen finden Sie hier in Kürze.
Bis dahin arbeiten wir auf Anfrage. D.h. sie teilen Sie uns Ihre konkreten Wünsche und Vorstellungen mit. Wir suchen danach bei den Veranstaltern, mit denen wir zusammenarbeiten, das passenden Angebot und teilen es Ihnen nach ca. 2 Werktagen mit.
Der Preis ist abhängig von
- Teilnehmerzahl
- der Anzahl der benötigen Freiplätze
- Abfahrtsort bzw. der Entfernung zum Ziel
Eine Übersicht mit möglichen Unterkünften finden Sie unter
www.klassenheiner.de
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